#Jukon16 – Bericht

NRW

“Wie gestalten wir die Zukunft?” – keine geringere Frage wurde auf der diesjährigen #Jukon16 in verschiedenen Workshops wie “Die Zukunft des Urbanen Lebens” oder “Gesellschaftliche Verantwortung der Forschung” diskutiert.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Rede der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit einer anschließenden Podiumsdiskussion. Anschließend haben sich die Teilnehmer in die Workshops verteilt und die Fragestellung erörtert.

Es wurden verschiedene Forschungsbereiche diskutiert, dazu gehörten die zukünftlichen Möglichkeiten der Elektromobilität (und wie diese weiter ausgebaut werden kann) und die ethnische Vertretbarkeit von Tierversuchen verbunden mit der Gleichstellungsfrage von Mensch und Tier.

Neben der Forschung nach verbesserten Technologien sollte dennoch die Forschung nach Ressourcenschonung behandelt werden. Wie kann die Lebenszeit von Produkten erhöht werden und wie wird in der Gesellschaft ein größeres Bewusstsein für Sparsamkeit entwickelt? Und müssen wohlhabende Volkswirtschaften automatisch verschwenderisch sein?

 

Den Diskussionsteilnehmern war darüber hinaus wichtig, dass Forschung unabhängig von Unternehmen betrieben wird (siehe Monzanto-Studie). Allerdings wurden ebenfalls die vergleichsweise schlechten Arbeitsbedingungen in öffentlichen Forschungseinrichtungen mit dem befristeten Verträgen und der geringeren Vergütung.

Als Fazit der Diskussionen wurde festgehalten, dass die Relevanz von Technologien durch den gesellschaftlichen Nutzen und somit durch deren Akzeptanz in der freien Wirtschaft definiert ist.

 

Joram

für den BeVo