Hört auf zu unterrichten und fangt an, aufzurichten!

Bericht unseres Vorstandsmitgliedes Sarah Niknamtavin von der Global Goals Curricilum 2016-Konferenz in Berlin:

„Hört auf, zu unterrichten und fangt an, aufzurichten!“

tzjSo oder so ähnlich hat Otto Herz, Reformberater, Schulberater und Autor, in einem Vortrag versucht, die aktuelle Schulsituation zu verdeutlichen.

Unter der Schirmherrschaft von Prof.Dr Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Gabrielle Heinisch-Hoseck, Bundesministerin für Bildung und Frauen in Österreich, hat die Initiative Schule im Aufbruch in Kooperation mit der Professional School of Education der Humboldt Universität zu Berlin sowie der Evangelischen Schule Berlin Zentrum vom 4. – 6 Mai unter dem Titel „Global Goals Curricilum 2016“ zu einer Konferenz eingeladen. Wir haben uns dort mit zgugder Lern – und Arbeitskultur in Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, sowohl theoretisch als auch praktisch auseinandergesetzt und uns mit der Frage beschäftigt, wie Schule im 21.Jahrundert aussehen soll.

zukfg

Über das SV Bildungswerk durfte ich mich mit zahlreichen anderen Schüler*innen, national wie auch international, nach Berlin begeben, um an dem Kongress teilzunehmen. Über drei Tage hinweg gab es täglich circa sechs verschiedene Impulsvorträge von Vordenker*innen, Forschenden, Zukunftsgestalter*innen, aber auch Schüler*innen. In vielen Workshops, die alle parallel zueinander liefen, konnte man zu verschiedenen Themen praktische Ideen ausarbeiten, welche am Ende des Tages als Präsentation für jeden frei zugänglich waren. Der Kongress diente dazu, vorhandenes Wissen über die 17 nachhaltigen Ziele der Vereinten Nationen zu erweitern aber auch zu ergänzen. Ziel war es, Menschen dazu zu befähigen, in Schule, Zivillgesellschaft und Wirtschaft die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ich persönlich fand die Konferenz sehr interessant und spannend. Durch die zahlreichen Impulse kann ich nun viel Wissen mitnehmen. Dadurch das es nicht nur theoretische Vorträge gab, sondern man auch selbst in den Workshops praktische Ideen ausarbeiten konnte, um sie dann im Playground dem Publikum vorzustellen, durfte man sich direkt mit einer Sache beschäftigen und dabei kreativ sein. Die Workshops waren alle gemischt, sodass es eine Peer-to- Peer Wirkung hatte.

Wer mehr über das großartige Projekt „Schule im Aufbruch“ erfahren möchte, dem sei die Homepage und vor allem dieser wunderschöne Film ans Herz gelegt. Auch in Köln existiert eine Ortsgruppe.