„Bildung ist der Schlüssel zur Welt“

Dies sagte Renate Hendricks, stellvertretende Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion und Verantwortliche für die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Technologie, Europa und Eine Welt am ersten Juli auf dem „Diskurs Bildung und Jugend“ welches die Friedrich Ebert Stiftung in Bonn in Kooperation mit der Akademie für Sozialethik und öffentlicher Kultur (ask) und dem Schülerplanspiel United Nations (SPUN) veranstaltete und zu der zahlreiche Gäste eingeladen wurden.

Auf dem Podium waren unter anderem Erik Klausch, der diesjährige UN Jugenddeligierter, Konrad Schily, Gründer der ersten deutschen Privatuniversität,  Renate Maria Hendricks, MdL NRW und Martin Booms, Leiter der Akademie für Sozialethik und öffentlicher Kultur (ask) vertreten.

Nach der Begrüßung von Eva Ellereit die im Landesbüro NRW der Friedrich Ebert Stiftung, Bonn arbeitet, hielt Konrad Schily eine Eröffnungsrede über „Bildung innovativ weiterdenken“.

Anschließend versammelten sich alle Gäste auf dem Podium um mit der Moderation von Katja Zimmermann über aktuelle Fragen der politischen Partizipation und der sozialen Integration, insbesondere junger Menschen, zu debattieren. Während Hendricks hervorhob das Bildungsprozesse Zeit bräuchten  und sich gewünscht hat das die Zeit zum Schulabschluss individualisiert wird, behaarte Booms darauf, dass man den Wettbewerb in der Schule rausstreichen muss und das Schule nicht mit einem „Leistungssport“ assoziiert werden dürfte. Ihm war es wichtig, dass man Bildung von Angst befreien müsse.

„Abitur ist die Einteilung von Menschen in oben und unten“ erwiderte Konrad Schily auf die Frage, ob das Abitur aus seiner Sicht sinnvoll wäre. Nach seiner Ansicht würde so die soziale Situation in der Gesellschaft nicht verändert.

Nach einer hitzigen Diskussion untereinander, traten die Gäste um 19:30 Uhr mit dem Publikum in den Dialog. Die Schüler*innen nutzen die Chance, um kritische Fragen über das deutsche Bildungssystem zu stellen.

„Seid nicht ein bisschen rebellisch, seid sehr rebellisch und stellt alles infrage!“

– Konrad Schily

um 20.00 Uhr endete die Veranstaltung und es wurde noch zu einem gemeinsamen Imbiss eingeladen.